Hochwasser im Westen Deutschlands: Das könnt ihr tun!

Vor ein paar Jahren habt ihr wahrscheinlich selbst eine Jahrhundertflut erlebt, die Bilder aus dem Jahr 2013 und 2002 sind uns allen in Erinnerung geblieben. Jetzt sind vor allem Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen von Überflutungen betroffen. Wir erzählen euch hier, wie ihr den Menschen aus diesen Regionen helfen könnt!

In Erftstadt-Blessem (NRW) sind Häuser massiv unterspült worden und einige eingestürzt oder in eine nahe Kiesgrube gestürzt. An deren Rand hatte sich wasserbedingt ein Krater gebildet, der umliegende Felder immer weiter in die Kiesgrube rutschen ließ. Es werden etliche Personen vermisst. Noch mehr Häuser drohen abzurutschen. Der Katastrophenschutz ist vor Ort. Im Bild herabgestürzte Autos in Blessem.
Bildrechte: Future Images

Zerstörte Häuser und obdachlose Menschen, das Unwetter hat im Westen Deutschlands gewütet. Aber wie können wir die Menschen am besten unterstützen? Wir haben für euch einige Möglichkeiten zu Sach- und Geldspenden zusammengetragen. Hier lest ihr, wie ihr Menschen aus den betroffenen Gebieten helfen könnt!

Was wird am dringendsten gebraucht?

Viele Menschen mussten ihre Häuser verlassen, mussten in Notunterkünfte oder konnten bei Bekannten unterkommen. Trotzdem fehlen ihnen die notwendigsten Sachen, wie Kleidung, Unterwäsche, Hygieneartikel, Handtücher, Waschlappen und Spielsachen sowie haltbare Lebensmittel. Welche Landkreise was benötigen, könnt ihr in Gruppen auf Facebook einsehen.
Allerdings sollte man bei Sachspenden aufpassen, ob der Ort diese aktuell benötigt: Aus Remagen im Landkreis Ahrweiler kommt die Bitte, keine Hilfslieferungen mehr vorbeizubringen. Sachspenden anzunehmen und zu sortieren braucht Menschen, die gerade dringend anderweitig benötigt werden. Ähnliches ist auch aus anderen Orten zu hören.

Wohin kann ich Geld spenden?

Um die enorme Hilfsbereitschaft zu bündeln, arbeiten die betroffenen Kreise zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz daran, eine Hotline einzurichten. Sie soll Hilfesuchende und Hilfsbedürftige zueinanderbringen. Eine zentrale Anlaufstelle seien die betroffenen Kommunen und Kreise.

Die Tagesschau und der WDR haben Organisationen zusammengestellt, bei denen ihr mit Geld den Opfer des Hochwassers helfen könnt. Darunter beispielsweise bei der Diakonie Wuppertal oder der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG).

MDR SPUTNIK | SPUTNIK TAG und WACH | 19. Juli 2021 | 06:00 Uhr