MDR AKTUELL - Meldungen um 13:00 Uhr


G7 wollen Krieg mit Iran verhindern

Die G7 wollen einen Krieg mit dem Iran unbedingt verhindern. Die Staats- und Regierungschef der sieben einflussreichsten Industriestaaten beauftragten Frankreichs Präsident Macron, eine Botschaft an die Regierung in Teheran zu richten. Macron steht in engem Kontakt mit der iranischen Führung. Zuletzt empfing er Außenminister Sarif in Paris. Die USA wollen den Iran mit maximalem Druck zu einem Kurswechsel in der Außenpolitik zwingen. Das hat die Spannungen bislang aber nur weiter aufgeheizt. - Beim G7-Treffen im französischen Biarritz geht es heute auch um die Weltwirtschaft und die Waldbrände im Amazonas-Gebiet.


Steinmeier erinnert an Versprechen Europas

Bei einer Gedenkveranstaltung in Norditalien hat Bundespräsident Steinmeier die dort begangenen NS-Verbrechen als Mahnung für ein Eintreten gegen Nationalismus und Rassismus bezeichnet. Steinmeier sagte, das gemeinsame Europa gründe auf einem Versprechen: Nie wieder entfesselter Nationalismus, nie wieder Krieg auf unserem Kontinent, nie wieder Rassismus, Hetze und Gewalt. - Die Feier fand für die Opfer des SS-Massakers in der Region um die Gemeinde Fivizzano statt. Dort hatten die Nationalsozialisten im August 1944 mehr als 320 Menschen ermordet.


Kretschmer distanziert sich von Maaßen

Der sächsische Ministerpräsident Kretschmer hat den früheren Verfassungsschutzpräsidenten Maaßen kritisert. Kretschmer sagte dem Spiegel, die Debatte um die Ausschreitungen in Chemnitz habe sich durch Maaßen verlängert. Das habe Sachsen geschadet. Maaßen hatte nach den Vorfällen in Chemnitz vor einem Jahr gesagt, es lägen keine belastbaren Informationen über Hetzjagden vor. Auch bestritt er die Echtheit eines Videos, das die Vorkommnisse belegen sollte. Zuletzt besuchte Maaßen mehrere Wahlkampf-Veranstaltungen der CDU in Sachsen. Kretschmer sagte dazu, er habe ihn nicht eingeladen. Sachsen sei aber ein freies Land.


Studie: Mieter müssen auf Wohnraum verzichten

Großtstädter in Deutschland leben heute auf einer kleineren Fläche als noch vor einigen Jahren. Das geht aus einer Studie hervor, aus der die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung zitiert. Danach bewohnen Mieter in Städten mit mehr als einer halben Million Einwohner im Schnitt 51 Quadratmeter. Damit leben die Großstädter heute so eng wie zuletzt im Jahr 1998. Vor zehn Jahren waren es noch 54 Quadratmeter. Die Autoren der Studie führen das auf die steigenden Mieten zurück. Viele versuchten ihre Mietkosten mit kleineren Wohnungen in etwa stabil zu halten. Seit 2008 werden für die Kaltmiete knapp 30 Prozent des Nettoeinkommens ausgegeben.


Gold für Deutsche Kanuten bei WM in Ungarn

Bei der Kanu-WM im ungarischen Szeged sind die Deutschen Kanuten weiter auf Goldkurs. Die Rio-Olympiasieger Max Hoff und Jacob Schopf holten im olympischen Kajak-Zweier über 1.000 Meter den ersten Platz. Sie setzten sich damit vor die Teams aus Spanien und Frankreich.

Zuletzt aktualisiert: 25. August 2019, 13:01 Uhr